Læsøs vielseitige natur | Visitlaesoe

Læsøs vielseitige natur

Der bekannte Biologe Tyge Böcher sagte im Jahre 1945: „Für einen Naturforscher gehört Læsø zum Kostbarsten, was Dänemark in dieser Hinsicht zu bieten hat. Hier kann sich nämlich die Vegetation so frei entfalten, wie an keinem anderen Ort des Landes.“ Diese Aussage gilt auch heute noch, denn Læsø ist ein Juwel für alle Naturliebhaber!

Landschaftsformen, wie sie kaum anderswo zu finden sind. 

Nur 5 % der Insel sind bebaut, während 95 % von Dünenheide, Mooren und Strandwiesen bedeckt sind, die in dieser Konstellation kaum anderswo im Lande zu finden sind. Kein Wunder, dass hier auch seltene Pflanzen gedeihen, wie etwa Orchideen und fleischfressende Pflanzen und Vögel aller Arten.

Vogelbeobachtung

Dank ihrer natürlichen Vielfalt ist die Insel ein Vogelparadies. Jedes Jahr ziehen große Schwärme von Zugvögeln über die Insel hin. Die Strandwiesen im Süden sind von großer Bedeutung für Watvögel wie Strandläufer und Säbelschnäbler.

Die Strandwiesen ‚Rønnerne’ 

Sie stellen nicht nur ein großartiges Stück Natur dar, sondern gehören auch zu den landesweit größten ihrer Art. 
Hier trifft man Wattbereiche, Strandwiesen, Heideflächen, Inselchen und Weiden an, die vielen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dienen. Die hier verbreitete Strandnelke bietet im Juli einen besonderen Anblick, denn dann blüht sie und bildet einen dichten, lilafarbenen Teppich.

Aufgrund geologischer Verhältnisse findet man an manchen Stellen Wasser mit besonders hohem Salzgehalt. Die Sole wurde seit dem Mittelalter in großem Stil genutzt und aus ihr wurde durch Sieden Salz gewonnen.

Robben in den Gewässern um Læsø

In küstennahen Gewässern und auf Sandbänken kann man oftmals Robben beobachten. Gute Chancen, die Tiere zu Gesicht zu bekommen, sind besonders im nördlichen und östlichen Teil der Insel vorhanden, wo die Küstengewässer tief sind. Ihre Zahl zu schätzen ist schwierig, doch Zählungen vom Flugzeug aus ergaben einen Bestand von 660 bis 800 Tieren.

Ausflüge ins Gebiet ‚Rønnerne’ 

Vom Parkplatz bei der Salzsiederei aus kann man ausgedehnte Wanderungen unternehmen. Wer will, kann auch an einer geführten Tour teilnehmen, etwa mit dem ‚Rønnerbussen’ (4 Std.) oder in einer Pferdekutsche (2 oder 4 Std.). Die hiesigen Reiterhöfe Krogbækgaard und Rønnergården bieten auch Reitausflüge hierher an. Hunde dürfen in dieses Gebiet nicht mitgenommen werden!

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Wanderungen

Hierzu laden die herrlichen Naturbereiche mit ihrer artenreichen Flora und Fauna zu jeder Jahreszeit ein. Faltblätter mit Wanderwegen im Dünengehölz ‚Læsø Klitplantage’ sind kostenlos erhältlich, während man sich die eingeschweißten Faltblätter ‚Øst for Østerby’ und ‚Nordkysten’ im Fremdenverkehrsbüro ausleihen kann.

Das Dünengehölz Læsø Klitplantage

Das im Norden der Insel gelegene Gehölz Læsø Klitplantage ist neueren Datums, denn die staatliche Forstbehörde begann 1931 mit der Aufforstung, nachdem der gesamte Waldbestand im 17. Jh. der Salzsiederei zum Opfer gefallen war. Überwiegend wachsen hier Kiefern, Sitka-Fichten und Birken, die sich selbst ausgesät haben. Hier gibt es eine der landesweit größten Populationen an Waldschnepfen, und in den Mooren brüten Kraniche. Ferner trifft man auf der Insel Buntspechte, Ziegenmelker, Birkenzeisige und Stieglitze an. In den Jahren 1952 bis 1954 wurden sechs Stücke Rehwild ausgesetzt, die sich auf geschätzt knapp 1000 vermehrt haben.

Klarer Sternenhimmel

Da auf Læsø nur wenige Menschen leben, ist die Feinstaubbelastung sehr gering. In dunklen Nächten kann man daher hier besonders gut den Sternenhimmel studieren. Dazu kann man auch zur Salzsiederei fahren, wo sich auf dem Turm ein Fernglas befindet.