History | Visitlaesoe

Häuser mit Tangdächern auf Læsø

Das Eindecken mit Tang

Um ein Haus mit einem Tangdach zu versehen, waren viele Leute erforderlich. Geleitet wurde das Ganze von einem Vormann, dem ein Helfer zur Seite stand. Eine Schar von Frauen drehte lange, tropfenförmige Tangbündel zusammen, die am Ende eine Art Stiel bildeten, während eine der Frauen die Bündel durch Stampfen mit den Füßen verdichtete.

Tagesausflüge nach Læsø

Læsø mit dem Bus erkunden 

Los geht es an der Bushaltestelle bei Vesterø Havn. Man kann sich auf eine unterhaltsame Tour freuen. Unterwegs wird Halt bei der Salzsiederei gemacht, wo der Siedemeister Interessantes zu erzählen hat. Eingeplant sind auch Besuche des Museumsgåarden und der Kirchen von Østerby und Vesterø. In Byrum wird kurz Rast gemacht, und man kann etwas zu essen und zu trinken kaufen. Die Tour endet wieder bei Vesterø Havn.

Læsø Museum

Der Museumshof

Er präsentiert sich noch heute mit einer Einrichtung, wie sie für die Zeit um 1860 typisch war. Das Fachwerk für das Haus stammt von Schiffen, die vor der Insel auf Grund liefen. Das Auffälligste am Gebäude ist jedoch das grosse Tangdach, das von der Findigkeit der Inselbewohner zeugt, die vorhandenen Materialien zu nutzen.

Findlinge

Große Steine wurden in Dänemark schon immer mit Aberglaube, Kobolden und Riesen in Verbindung gebracht – man nennt sie ”Trollsteine”. 

Kalkmalereien - von internationaler Bedeutung

Dieser Artikel beginnt mit einer Aussage von der Spitze der Bewertungsskala, nämlich: besonders erhaltungswürdig, welches wiederum bedeutet: ein Gegenstand von internationaler Bedeutung, da es diesen nicht anderswo gibt bzw. nur an ganz wenigen Orten gibt. 

Lassen Sie sich nicht erschrecken. Es ist richtig und es ist hier auf Læsø. Ganz präzise handelt es sich um die Kalkmalereien in der Vesterø Kirche.

FN 162 ”Ellen” und die Schnurrewadenfischerei

Der Schnurrewadenkutter „Ellen“ hat mehr als 100 Jahre auf dem Rücken – oder besser ausgedrückt, auf seinem hübsch gerundeten Heck. Der Kutter wurde 1906 in der berühmten Werft von Otto Dolmer in Vesterø als ein jagdgetakeltes Segelschiff mit 10 PS Hilfsmotor gebaut. Damals wurde es „Fri“ getauft und hatte später auch den Namen „Ingrid“. „Ellen“ ist aus Eiche gebaut, fast 10 m lang und knapp 4 m breit mit einem Tiefgang von ca. 1,5 m.

Der letzte Krabbenfischer

Von Klaus Munk

Die ganze Südseite Læsøs, von Sdr. Nyland im Westen bis Knogen im Osten, ist ein Niedrigwassergebiet. Über Jahrhunderte hat man im Südosten bei Bovet in kleinen Jollen mit flachem Boden gefischt – vorwiegend wurden Hornhechte, Aale, Flundern und Krabben gefangen. Bis in die 70er war dies eine wichtige Einkommensquelle und eine gute Nahrungsergänzung für den Alltag der einfachen Leute.

Eine mysteriöse Festung bei Storedal

Fahren Sie in die schöne Heide bei Storedal. Wenige 100 Meter östlich des Parkplatzes werden Sie lang gezogene Hügel entdecken, die auf dem ersten Blick ganz natürlich aussehen. Durch die schöne Heidelandschaft, die unter Naturschutz steht, führt ein Fußweg zwischen Heidepflanzen und Krähenbeeren. Bei näherem Hinsehen werden Sie feststellen, dass die Hügel von Menschenhand geschaffen sind und als Wall gebaut wurden. Luftaufnahmen zeigen es ganz deutlich. 

Læsø Dünenplantage – Auf den Spuren der Geschichte Læsøs

Læsø Dünenplantage ist einer der jüngeren Kulturlandschaften auf Læsø. Die Bäume in der Plantage wurden von den Einwohnern gepflanzt, um die Sandflucht einzudämmen. Die ersten Bemühungen der Bevölkerung gegen die Sandflucht begannen im 19. Jahrhundert. Anfang des 20. Jahrhunderts fing man an, Højsande zu bepflanzen. Als Erinnerung wurde ein Gedenkstein mit der Jahreszahl 1902 aufgestellt. Erst im Jahr 1929 fing der Staat an, Grundbesitz für Læsø Dünenplantage aufzukaufen. 

Die Læsø-Fähre

Die Schiffsroute Læsø - Frederikshavn – eine kurze Rückblende

Hinsichtlich Læsøs Verbindung zum Festland könnten Bücher geschrieben werden. Nachfolgende kurze Rückblende vermittelt eine Information über 7 Schiffe und 4 Anlegeplätze, welche grundlegende Elemente im Zusammenhang mit  Læsøs Verbindung zur Außenwelt waren und weiterhin sind.