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FN162 ”ELLEN” und das Spinnangeln

Die Dänische Wadenfischermaschine Ellen hat mehr als hundert Jahre auf dem Rücken - oder besser gesagt auf ihrem formschönen Heck. Sie wurde 1906 am Kai des berühmten Schiffbauers Otto Dolmer in Vesterø als jagdliches Segelboot mit einem Motor von 10 PS gebaut.

Jon Voss 

Sie wurde 1906 auf der Werft des berühmten Schiffbauers Otto Dolmer in Vesterø als Jagd-Takel-Segelschiff mit einem Hilfsmotor von 10 PS gebaut. "Ellen" - die damals "Free" hieß und auch "Ingrid" hieß - ist aus Eichenholz gebaut, fast 10 Meter lang und knapp 4 Meter breit und hat einen Tiefgang von etwas mehr als eineinhalb Metern.

Die aktive Karriere von "Ellen" als Fischerboot erstreckte sich über 80 Jahre. Man kann also mit Sicherheit sagen, dass es sich um einen guten und soliden Schiffbau handelt. Natürlich unterzog sie sich in dieser Zeit gewissen Veränderungen - z. Sie bekam ein Steuerhaus und einen größeren Motor, wahrscheinlich irgendwann in den 1920er Jahren - und seitdem Navigations- und Kommunikationsausrüstung hinzugefügt.

"Ellen" hat immer noch das ursprüngliche Tierheim und sie ist immer noch mit der notwendigen Ausrüstung für das Jollenfischen ausgestattet, einschließlich einer alten Stopp-Maschine zum Ziehen der Seile.

1989 verkaufte der letzte Skipper von "Ellen" den Cutter an das Læsø Museum, das sich seitdem in Zusammenarbeit mit dem Boat Ell "Ellen" bemüht hat, "Ellen" zu pflegen, sodass sie weiterhin als fertige Repräsentantin eines Schiffstyps auftritt, der heute größtenteils besteht verschwand aus unseren Gewässern. Neben der laufenden Wartung Das Steuerhaus und das Beil wurden gemäß den detaillierten Bestimmungen des schwedischen Naturschutzfonds renoviert, damit das Schiff so authentisch wie möglich bleibt.

Wade
Die Schilffischerei wurde 1848 vom Kalkfjordfischer Jens Weaver erfunden und seitdem auf die Seefischerei angewendet, wo die Methode revolutionär wurde.

Beim Hochseefischen war das Spinnfischen anfangs so, dass der Segelschneider mit einem Ende des Seils verankert war, woraufhin das Seil in der "Spinnrolle" herausgezogen und das Seil geworfen wurde (Netzbeutel). Dann im Halbkreis mit dem anderen Ende des Seils zurück zum Cutter gerudert. Als Sie den Segelschneider erreichten, wurde der Vod-Beutel hineingeworfen und geleert, und der Vorgang wurde in einer anderen Richtung als der verankerte Schneider wiederholt - Sie "drehten" sich darum - bis der Bereich aufgetaut war. Als der Motor um 1900 in die dänische Fischereiflotte einstieg, wurde das Beiboot überflüssig. Der Cutter konnte nun um eine Boje "drehen", unabhängig von der Windrichtung, und die Motorleistung konnte auch in den Spielen verwendet werden, so dass die schwere Arbeit des Einholens des Kamms erheblich erleichtert wurde.

Infolge des Schilffangs nahmen die Kabeljau- und Schollenfänge z. Kattegat drastisch - so drastisch, dass Fischereibiologen bereits in den 1890er Jahren (dh bevor die Motoren die Fischerei gewannen) von einem Bevölkerungsrückgang aufgrund von Überfischung auf Scholle sprachen ...

Die Schilffischerei spielte eine wichtige Rolle in der dänischen Fischerei bis weit ins 20. Jahrhundert hinein, wurde jedoch allmählich weitgehend durch die Schleppnetz- und Netzfischerei abgelöst. Heute wird die sehr schonende Wadenfischerei hauptsächlich von kleineren Schiffen aus betrieben.